2018 erneut erfolgreiches Geschäftsjahr für die OECHSLER-Gruppe

Konzern-Umsatz steigt auf 430 Millionen Euro
  • Konzern-Umsatz steigt auf 430 Millionen Euro
  • Dynamisches Wachstum im Geschäftsfeld Innovative Solutions mit SPEEDFACTORY-Produktion
  • Forschung und Entwicklung im Fokus der Investitionstätigkeit

Der OECHSLER-Konzern, eine führende Unternehmensgruppe der Kunststofftechnik mit globaler Präsenz und Hauptsitz in Ansbach/Mittelfranken, ist 2018 erneut gewachsen und hat im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Konzernumsatz in Höhe von 430 Millionen Euro (Vorjahr: 369 Millionen Euro) erzielt. Die Gruppe ist an drei deutschen und weltweit sechs weiteren Standorten in den Geschäftsbereichen Automotive, Medical und Innovative Solutions aktiv. Besonders positiv entwickelte sich im Berichtsjahr der Geschäftsbereich Innovative Solutions, dessen Anteil am Konzernumsatz von 14 auf 22 Prozent anstieg. Mit weltweit drei Produktionsstätten in Ansbach Brodswinden, Acworth (USA) und Long An (Vietnam) umfasst dieser Bereich auch die stark wachsende SPEEDFACTORY-Produktion von Sportschuhen sowie die Herstellung von Sportschuhsohlen im 3D-Druckverfahren für adidas durch OECHSLER Motion. Trot eines Umsatzanstiegs mit innovativen Produkten wie beispielsweise der elektronischen Parkbremse oder Sensorkomponenten für assistiertes und autonomes Fahren sank der Anteil des Bereichs Automotive am Konzernumsatz auf 74 Prozent (nach 81 Prozent in 2017). Mit einem Umsatzanteil von vier Prozent (nach 5 Prozent in 2017) entwickelte sich das dritte Geschäftsfeld Medical wie erwartet im Vorjahresvergleich leicht rückläufig.

Mehr Mitarbeiter – weltweit und an deutschen Standorten

Analog zum positiven Geschäftsverlauf nahmen auch die Beschäftigtenzahlen konzernweit zu: Im Jahresdurchschnitt waren im OECHSLER-Konzern 3.075 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, 538 mehr als im Vorjahr. Hiervon waren 1.536 (Vorjahr 1.454) an den Standorten von OECHSLER in Ansbach, Weißenburg (OECHSLER AG) sowie Ansbach-Brodswinden (OECHSLER Motion GmbH) tätig, darunter 84 Auszubildende (Vorjahr: 83). Die Umsätze der beiden deutschen Standorte der OECHSLER AG sowie des deutschen Standortes der OECHSLER Motion GmbH stiegen 2018 auf 323 Millionen Euro (Vorjahr 307 Millionen Euro).

Dr. Claudius M. Kozlik, Vorstandsvorsitzender (CEO) der OECHSLER AG, betonte bei der Präsentation des Jahresergebnisses: „OECHSLER ist in den zurückliegenden Jahren weltweit stark gewachsen und hat frühzeitig in die Entwicklung attraktiver Zukunftsfelder investiert: So haben wir im Bereich Automotive Produkte entwickelt, die überwiegend unabhängig von einer Antriebstechnologie sind. Darüber hinaus bestätigt die dynamisch wachsende SPEEDFACTORY-Produktion für unseren Kunden adidas, dass wir konsequent Chancen ergreifen, unser einzigartiges Produktions-Knowhow in wachstumsträchtigen neuen Projekten und Regionen anzuwenden.“

Technologische Exzellenz als entscheidender Wettbewerbsvorteil

Technologische Innovationen und die gezielte Vermarktung der vorhandenen technischen Kompetenz in Form neuer Anwendungen, Verfahren (beispielsweise 3DDruck) und Produkte sind der Motor des Wachstums des OECHSLER-Konzerns. Dieser Maxime folgend floss ein überproportionaler Anteil des Investitionsbudgets im Berichtsjahr in Forschung und Entwicklung: Mit 14,6 Millionen Euro lagen die F&EInvestitionen in 2018 gut 20 Prozent über Vorjahr. Die Gesamtinvestitionen lagen konzernweit bei 41 Millionen Euro, davon floss etwas mehr als die Hälfte an die drei deutschen Standorte. Auch künftig werden Forschung und Entwicklung weiter an Bedeutung gewinnen: Zum einen verändern sich durch den technologischen Wandel in der Automobilindustrie die Bedürfnisse und Anforderungen der Hersteller an die Zulieferer. Zum anderen ergeben sich aus immer kürzeren Produktzyklen und gestiegenen Ansprüchen an eine schnelle Verfügbarkeit für den OECHSLER-Konzern als global aufgestellte Unternehmensgruppe neue Wachstumschancen.

Michael Meyer, Vorstand Finanzen (CFO) der OECHSLER AG, unterstrich: „Unsere Branche verändert sich rasant: Digitalisierung, veränderte Präferenzen der Endkunden und eine wachsende Bedeutung der Elektromobilität bringen für den OECHSLER-Konzern und seine Beschäftigten neben viel Veränderung vor allem großes Zukunftspotenzial. In diesem Prozess wollen wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen und neue hochqualifizierte Teammitglieder für uns gewinnen, weil Technologieführerschaft kompetentes und engagiertes Personal voraussetzt.“

Namhafte Preise belegen führende Position

Die Innovationskraft und Attraktivität als Arbeitgeber bestätigen namhafte Auszeichnungen, die OECHSLER in den zurückliegenden Monaten erhalten hat. So wurde OECHSLER von ZF Friedrichshafen, einem der weltweit fünf größten Automobilzulieferer, im Dezember 2018 mit dem „ZF Supplier Award“ ausgezeichnet. Diese Ehrung wurde zuerkannt für die technisch und kommerziell erfolgreiche Einführung neuartiger Additiver Fertigungsverfahren von Kunststoffprodukten, die sich erstmalig auch für die Serien- und nicht nur die Prototypenherstellung eignen. Die von OECHSLER eingesetzte 3D-Druck-Produktionstechnologie ermöglicht es ZF beispielsweise, die Entwicklungszeiten komplexer Getriebe und Gehäuse zu verkürzen und die Innovationsgeschwindigkeit zu steigern.

Anfang Mai 2019 erhielt OECHSLER den internationalen „Axia Best Managed Companies Award“, mit dem das Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte gemeinsam mit der WirtschaftsWoche und dem BDI hervorragend geführte Unternehmen auszeichnen. OECHSLER wurde hier insbesondere für seine vorbildliche Aufstellung auf den Feldern „Kultur und Commitment“ ausgezeichnet, die entscheidend sind, um auf einem wettbewerbsintensiven Arbeitsmarkt Talente für einen Wechsel zu begeistern und langfristig zu binden.

OECHSLER-Konzern wächst 2019 mit geringerer Dynamik

Beginnend im zweiten Halbjahr 2018 hat sich in globalen Schlüsselmärkten die Automobilnachfrage deutlich abgeschwächt. Handelskonflikte, die zeitlich aus dem Ruder gelaufene Umstellung auf das WLTP-Verfahren zur Verbrauchs- und Abgasemissionsmessung in Europa, die „Dieselkrise“ und die Verunsicherung von Konsumenten im Zuge der Umstellung auf Elektromobilität haben insbesondere auf den europäischen Märkten und in China Bremsspuren hinterlassen. Dies dämpft – voraussichtlich auch über das laufende Geschäftsjahr 2019 hinaus – den Geschäftsverlauf des Bereichs Automotive von OECHSLER und wird zu einem weiter sinkenden Anteil am Konzernumsatz führen.

Auf Konzernebene wird diese Entwicklung kompensiert vom dynamischen Wachstum des Geschäftsbereichs Innovative Solutions, der 2019 seinen Anteil am Konzernumsatz dank einer nunmehr mit hoher Kapazität in Deutschland und China laufenden 3D-Druck-Fertigung weiter deutlich steigern wird. Auf Grundlage einer unverändert hohen Eigenkapitalquote von knapp 50 Prozent werden die Investitionen in Forschung und Entwicklung 2019 an den deutschen und internationalen Standorten des OECHSLER-Konzerns weiter steigen und das Niveau des Vorjahres erneut übertreffen. Insgesamt befindet sich der OECHSLER-Konzern 2019 in einem herausfordernden Marktumfeld weiter auf Wachstumskurs, allerdings wird das laufende Geschäftsjahr voraussichtlich mit einem im Vergleich zu 2018 deutlich niedrigeren Umsatzzuwachs abschließen.

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