- News vom 05.08.2025
Nachhaltigkeit bei OECHSLER AG: Goldmedaille von EcoVadis und Selbstverpflichtung nach SBTi
Nachhaltigkeit bei OECHSLER AG: Goldmedaille von EcoVadis und Selbstverpflichtung nach SBTi
Jetzt lesenAnsbach, 05. August 2025 - Die OECHSLER AG, ein führender Polymertechnologiekonzern mit globaler Präsenz und Hauptsitz in Ansbach/Mittelfranken, wird für seine Bemühungen im Bereich der Nachhaltigkeit mit der Goldmedaille von EcoVadis ausgezeichnet. Zusätzlich verpflichtet sich die OECHSLER AG zur „Science Based Targets Initiative“ (SBTi), die sich an den Zielen des Pariser Abkommens orientiert. Die Initiative ist eine Partnerschaft zwischen dem Carbon Disclosure Project, dem United Nations Global Compact, dem World Resources Institute und dem World Wide Fund for Nature. Sie verpflichtet Unternehmen weltweit, ihren CO₂-Fußabdruck bis 2030 deutlich zu verringern und bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.
Die OECHSLER AG erreicht den Goldstatus im renommierten, unabhängigen Nachhaltigkeitsranking von EcoVadis. Mit sehr starken 78 von 100 Punkten rangiert der Kunststoffspezialist unter den Top 5% Unternehmen im Vergleichsindex der in den vergangenen zwölf Monaten weltweit teilnehmenden Unternehmen – und verpasst den Platin-Status nur sehr knapp. Das Unternehmen nutzt EcoVadis, um seine Aktivitäten rund um soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit messbar zu machen. Schon seit einigen Jahren ist Corporate Responsibility (CSR) fester Bestandteil der ganzheitlichen Unternehmensstrategie. Konsequenterweise ist demnach das Umwelt- und Energiemanagementsystem bei OECHSLER nach ISO 14001 und ISO 50001 zertifiziert. Das sehr gute Ergebnis ist Ausdruck und Anerkennung dieses Engagements.
Das mittelständische Traditionsunternehmen setzt sich auch zukünftig ehrgeizige, wissenschaftlich fundierte Ziele zur Reduktion von CO₂-Emissionen. Daher ist es ein konsequenter Schritt, konkrete Ziele zur weiteren Vermeidung von Emissionen zu erarbeiten und diese von der SBTi als neutraler Stelle validieren zu lassen. OECHSLER AG verpflichtet sich, seine Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Rahmen von kurzfristigen Zielen (NEAR TERM TARGETS) deutlich zu reduzieren. Bis zum Jahr 2034 gilt nun die Selbstverpflichtung des Unternehmens, seine direkten CO₂-Emissionen (Scope 1 und 2) mehr als zu halbieren (Einsparung von 58,8%). In allen vor- und nachgelagerten Prozessen (Scope 3) verpflichtet sich das Unternehmen sogar, 63,8% aller CO₂-Emissionen pro Tonne produziertem Produkt einzusparen.
„Das hervorragende Ergebnis von EcoVadis macht uns sehr stolz. Es zeigt darüber hinaus, dass sich nachhaltiges Wirtschaften und Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit keinesfalls ausschließen. Viele Unternehmen weltweit lassen unabhängige Bewertungen wie die von EcoVadis in ihre Auswahl einfließen, welchem Geschäftspartner sie vertrauen. Gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wollen wir auch weiterhin einen angemessenen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Eine Verpflichtung gemäß der SBTi Kriterien ist für uns daher ein logischer Schritt und setzt den Weg konsequent fort, den wir bereits vor einigen Jahren eingeschlagen haben“, bekräftigt Karl Ostler, CEO der OECHSLER-Gruppe die Verantwortung des Traditionsunternehmens.
Als Unternehmen einer zwangsläufig ressourcenintensiven Industrie tätigte der Kunststoffspezialist bereits Investitionen in Millionenhöhe. So entstand schon im Jahr 2023 eine Solaranlage am Produktionsstandort im bayerischen Weißenburg. Deren jährliche Leistung beträgt beeindruckende 2.000 Megawattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 640 deutschen Zwei-Personen-Haushalten. Weitere Solaranalgen sind auch an den Produktionsstandorten in Mexiko, Rumänien und China in Betrieb.
Im Bereich der Produktion wurden bereits sehr energieschonende vollelektrische Spritzgussmaschinen angeschafft, die eine rund 30%ige Einsparung des Energieverbrauchs im Vergleich zu einer vollhydraulischen Spritzgussmaschine erzielen.
Seit diesem Jahr bezieht OECHSLER an allen globalen Produktionsstandorten ausschließlich grünen Strom. Zusätzlich hat der weltweit agierender Anbieter von Kunststofflösungen die eigene Strombeschaffung an allen drei deutschen Standorten zum 1. Januar 2025 von der herkömmlichen Vollversorgung auf ein dynamisches Industriestromkonzept umgestellt. Dabei erfolgt ein Großteil des Stromeinkaufs über ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA) von Windstrom, während die restlichen benötigten Mengen stundengenau am Spotmarkt der Strombörse zugekauft werden.
Hier erfahren Sie mehr über die Nachhaltigkeit bei OECHSLER und darüber, wie wir aktiv zu einer klimafreundlichen Zukunft beitragen.